Wichtige Informationen für Angehörige der Risikogruppe

 

Wir haben uns entschieden, Angehörigen der sog. „Risikogruppe für schwere Verläufe“ vorerst zu empfehlen nicht am Trainingsbetrieb teilzunehmen. 

Das ist keine Entscheidung, die uns leicht fällt, aber wir möchten an dieser Stelle erläutern, weshalb wir diesen Schritt derzeit als notwendig erachten. 

Doch bevor wir dazu kommen: Wer ist diese Risikogruppe? 

Wir folgen in diesem Punkt der Definition des Robert-Koch-Instituts. 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Wir möchten dich bitten, selbst diesem Link zu folgen – der springt direkt an die richtige Stelle –, um sicherzustellen, dass du eine aktuelle Übersicht erhältst. 

Zur Begründung: 

Es gibt – durch den Gesetzgeber und Verbände wie den Deutschen Olympischen Sportbund, den Tanzsportverband BW – viele grundlegende Vorgaben an die Vereine.  

Das umfasst auch den besonderen Schutz der primären Risikogruppe. 

Die Verantwortung in diesen Fällen wird ebenso wie die genaue Form der Umsetzung vom Gesetzgeber wie auch von den Verbänden schlussendlich bei den Vereinen gesehen, sodass auch wir als Vorstand sowie die jeweiligen Trainingsleiter (rechtlich wie moralisch) dafür die Verantwortung übernehmen müssen. 

Dazu sind wir bis zu einem gewissen Punkt bereit, um unser geliebtes Hobby fortzusetzen. Bezüglich der Risikogruppe sind wir jedoch nicht bereit, das Leben und die dauerhafte Gesundheit anderer zu riskieren. Fehler sind menschlich, aber bei Personen aus der Risikogruppe bedeutet es im Kontext der Pandemie im schlimmsten Fall, dass sie – bei einem Fehler oder Fehlverhalten eines anderen Mitglieds – mit dem Leben bezahlen. 

Unterschiedliche Verbände machen unterschiedliche Vorschläge zum Umgang mit der Situation, aber viele davon – Individualtraining beispielsweise – liegen außerhalb dessen, was wir leisten können. 

Jeder ist in solchen Fragen zunächst selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Es geht in dieser Sache jedoch nicht nur um eine Selbstgefährdung, es geht auch um Konsequenzen für den Verein (z.B. Verweis durch den Betreiber) und eben eine Verantwortung auf Seiten des Trainerteams an jedem individuellen Tag. 

Es geht darum, in unserer als Vorstand bestehenden Sorgfalts- und Fürsorgepflicht die Teilnehmer, aber auch den Verein als Einrichtung und schlussendlich auch das vollständig ehrenamtlich agierende Trainerteam zu schützen. Gesundheitlich und rechtlich. 

Wir sind dabei für Vorschläge offen und werden natürlich auch diese Entscheidung – wie alle Corona-bezogenen Maßnahmen – regelmäßig hinterfragen. Auch haben wir immer ein offenes Ohr für alle Angehörigen der Risikogruppe, die uns ihre Sicht darlegen möchten.