Corona-Info

Ein Beitrag von Pierre (Coronabeauftragter für den Aturien e.V. E-mail: coronabeauftragter@aturien-ev.de ):

Hallo zusammen! 

Nach und nach gibt es immer mehr Veranstaltungsangebote und uns erreichen zunehmend Anfragen, wie denn die Pläne des Aturien e.V. dazu aussehen. 

Ich möchte daher zunächst erläutern, wie unser Vorgehen derzeit angedacht ist – und im Anschluss für jene, welche sich für die Details interessieren, auch darstellen, warum unser Plan so, vielleicht auch etwas zurückhaltend, ausgefallen ist. 

WIE GEHT ES WEITER? 

Wir haben den regelmäßigen Vereinsbetrieb seit März quasi ausgesetzt. So werden wir auch noch im August auf jede Form von Training verzichten. 

Im September wollen wir versuchen, schrittweise zu einem Vereinsalltag zurückzufinden, wobei klar ist, dass es danach auch nicht direkt wieder wird wie zuvor. Schrittweise bedeutet zum einen, dass wir eine klar definierte, maximale Gruppengröße festlegen werden.  

Natürlich möchten wir mittelfristig mit euch allen wieder tanzen, aber wir sehen es auch in unserer Verantwortung, dass niemand dafür ein zu großes Risiko eingeht. 

Uns ist bewusst, dass das nicht das ist, was sich vermutlich viele von euch wünschen. Wir haben diesen vorläufigen Plan jedoch diese Woche in einer Online-Sitzung mit dem gesamten Vorstand gründlich besprochen und beschlossen – was mich zur Begründung führt. 

WESHALB WIR SO VORGEHEN 

Auf der rechtlichen Ebene sind bereits Anfang Juli große Lockerungen erfolgt.  

Die Frage, was angemessen ist, ist natürlich nicht so leicht zu beantworten. Wir haben uns mit den Empfehlungen und Richtlinien zahlreicher Verbände auseinandergesetzt, von denen ich einige zentrale Texte auch am Ende verlinken werde, und sind abschließend für uns zu dem Ergebnis gekommen, dass nur, weil wir wieder dürfen, nicht automatisch folgt, dass wir wieder sollten. 

Wir sehen uns auch in einer Form von Fürsorgepflicht und wir wollen nicht, dass wir die Teilnehmer unserer Veranstaltungen einer Gefahr aussetzen, die in unseren Augen noch immer als sehr schwierig einzuschätzen ist. 

Unsere vorläufige Entscheidung, den Monat September für den Wiedereinstieg ins Auge zu fassen, basiert auf drei Gründen: 

  1. Es gibt uns die notwendige Zeit, alles entsprechend zu planen und vorzubereiten. 
  2. Es führt uns in ein Zeitfenster, in dem (bei einem positiven Verlauf der Pandemie) gemäß der geltenden Empfehlungen (z. Bsp.: DOSB, Tanzsportverband BW) zumindest wieder etwas größere Trainingsgruppen möglich sein sollten. 
  3. Es gibt uns vor allem auch Zeit, abzuwarten, ob ein positiver Verlauf der Pandemie eintritt, oder ob wir uns einer zweiten Welle COVID-19-Erkrankungen stellen müssen, wie derzeit ja von einem Teil der Fachleute angesichts der zügigen Öffnungen befürchtet wird.

Zwei andere, wirklich zentrale Aspekte, die wir berücksichtigen müssen, sind Mindestabstand und Körperkontakt. Zwar sieht das Land BW derzeit auch eine Erlaubnis für Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt seit Juli vor, aber im Grunde alle Vorgaben aus dem Bereich der Sport- und Tanzverbände empfehlen dennoch die Einhaltung eines Mindestabstands, je nach Auslegung zwischen 2 und 10 Quadratmetern. Dies stellt uns, die wir ja vor allem Gruppentänze mit regelmäßig wechselnden Tanzpartnern ausüben, vor große Schwierigkeiten und wird etwas sein, was uns auch im September und den folgenden Monaten wohl noch beschäftigen und unseren Vereinsalltag mitprägen wird. 

Erneut, wir würden auch lieber gerne einfach wieder tanzen. Aber weder aus den rechtlichen Möglichkeiten, noch aus den vielen schlicht unwägbaren Details des weiteren Pandemieverlaufs können wir für uns eine moralisch weiße Weste ableiten. 

Lieber lassen wir uns am Ende sagen, wir wären übervorsichtig gewesen, als dass wir schlimmstenfalls eine Ausbreitung der Krankheit unter unseren Vereinsmitgliedern beobachten müssten. 

Denn das wäre am Ende die wirklich schlechteste Nachricht. 

Wir schauen weiterhin, ob wir noch etwas finden werden, um euch über die kommenden Monate zu bringen – und werden uns auch bezüglich der anderen, offenen Punkte (Mitgliederversammlung, Weihnachtsfeier, Cons, etc.) bei euch melden, sowie wir die Neuigkeiten in den v. g. Bereichen mit Bestimmtheit weitergeben können. 

Weiterhin gilt: Bleibt gesund und passt auf euch auf, tut nichts, wobei ihr euch unsicher oder unwohl fühlt. 

Liebe Grüße, 

i.A. Pierre 

Für den Vorstand als Coronabeauftragter 

E-mail: coronabeauftragter@aturien-ev.de